Zahnschmerzen unterm Weihnachtsbaum

Lebku­chen, Plätz­chen, Marzi­pan­ku­geln und hier und da ein Weih­nachts­mann – im Dezember werden unsere Zähne ordent­lich auf die Probe gestellt.

Süßigkeiten für Kinder

Schokoweihnachtsmann und Weihnachts-Naschereien – bei Zahnschmerzen nur noch halb so lecker

Die Weih­nachts­zeit mit ihren vielen Lecke­reien bringt Kinder­augen zum Leuchten. Doch wie viele Süßig­keiten dürfen die Kleinen naschen, ohne dass wir uns Sorgen um ihre Zahn­ge­sund­heit machen müssen?

Eine kleine Nascherei darf schon einmal sein. Doch Vorsicht ist geboten: Zucker wird im Mund zu Säure umge­wan­delt. Diese greift dort den Zahn­schmelz an, welcher beson­ders bei Kindern sehr empfind­lich ist. Kleb­rige Süßig­keiten, wie Kara­mell oder Bonbons, können hart­nä­ckig an den Zähnen haften bleiben und zu Karies führen. Deswegen sollten Sie beson­ders an weih­nacht­li­chen Nasch-Tagen auf gründ­li­ches und regel­mä­ßiges Zähne­putzen achten.

Um Schäden an den Beißern vorzu­beugen, hilft es auch, immer mal wieder Nasch­pausen einzu­legen. Wer häufig zu Süßem greift, gibt seinem Zahn­schmelz nämlich keine Zeit mehr, sich zwischen­durch von den Säure­an­griffen zu erholen. Besser ist es, nur einmal am Tag etwas Süßes zu genießen, und nicht ständig etwas zu naschen – dann können die Zähne auch wieder zu Kräften kommen.

Glühwein – schlecht für die Zähne?

Nicht nur Kinder naschen in der dunklen Jahres­zeit beson­ders gerne. Auch die Zähne von Erwach­senen sind vielen Gefahren ausge­setzt – unter anderem am Glüh­wein­stand auf dem Weih­nachts­markt.

Alkohol selbst schadet den Zähnen nicht. Auch am Glüh­wein­stand sind es wieder die Bestand­teile Zucker und Säure, die den Zahn­schmelz angreifen und ihm keine Zeit zur Erho­lung lassen. Dieser Demi­ne­ra­li­sie­rung können Sie durch regel­mä­ßiges Zähne­putzen und Glüh­wein-Pausen entge­gen­wirken. Außerdem können auch bestimmte Lebens­mittel eine soge­nannte Remi­ne­ra­li­sie­rung unter­stützen – ein Stück Käse stärkt zum Beispiel durch den Kalzi­um­ge­halt Ihre Zähne und passt sogar geschmack­lich sehr gut zum Wein.

Zahnärztlicher Notdienst auch an Feiertagen

Wenn Sie trotz aller Vorsichts­maß­nahmen doch unterm Weih­nachts­baum von Zahn­schmerzen heim­ge­sucht werden, lassen Sie sich die Weih­nachts­stim­mung nicht vermiesen!

Außer­halb der übli­chen Sprech­zeiten leistet der zahn­ärzt­liche Notdienst bei akuten Zahn­schmerzen oder Problemen mit Ihren Zähnen „erste Hilfe“ und schafft Klar­heit über die Ursa­chen.

Hier finden Sie Infor­ma­tionen darüber, welche Zahn­arzt­praxis in Ihrer Nähe Not- und Bereit­schafts­dienst hat.