Tipps gegen Mundgeruch

Zu einem gesunden Mund gehören nicht nur weiße Zähne – auch ein frischer Atem ist wichtig. Wie entsteht eigent­lich Mund­ge­ruch und was kann man dagegen tun?

Bakterien mit Bürste und Co. vertreiben

Mund­ge­ruch kann verschie­dene Ursa­chen haben, aber eine der häufigsten ist die Abla­ge­rung von Bakte­rien auf und zwischen den Zähnen. Diese zersetzen Speisen und produ­zieren dabei übel­rie­chende Schwe­fel­ver­bin­dungen.

Mund­ge­ruch können Sie also bekämpfen, indem Sie für eine gründ­liche Mund­hy­giene sorgen. Putzen Sie sich mindes­tens zwei Mal täglich Ihre Zähne und verwenden Sie auch Zahn­seide, um jeden Zwischen­raum sorg­fältig von den Belegen zu befreien. Hier lesen Sie, wie Sie das beste Putz­er­gebnis erzielen und warum das Reinigen der Zahn­zwi­schen­räume so wichtig ist. Sie können die Bakte­rien auch redu­zieren, indem Sie die Rück­seite Ihrer Zunge putzen – zum Beispiel mit einem Zungen­rei­niger oder Zungen­schaber. Dasselbe gilt für die Innen­seite Ihrer Wangen und Ihren Gaumen.

Viel trinken und kauen

Ein zu trockener Mund kann eben­falls Mund­ge­ruch verur­sa­chen. Spei­chel spült norma­ler­weise die Spei­se­reste aus dem Mund. Wenn dieser jedoch zu trocken ist, bleiben die Reste auf der Zunge oder zwischen den Zähnen hängen und Bakte­rien können sich schnell vermehren und Mund­ge­ruch hervor­rufen.

Achten Sie also darauf, viel zu trinken! Auch Zitrus­früchte, ballast­stoff­reiche Nahrungs­mittel und Gemüse fördern die Spei­chel­pro­duk­tion, ebenso wie das Kauen von zucker­freiem Kaugummi. Meiden Sie außerdem eher austrock­nende Getränke wie Tee mit Gerb­stoffen, Kaffee oder Alkohol und geben Sie das Rauchen auf.

Wenn der Mund­ge­ruch haupt­säch­lich abends auftritt, ist vermut­lich ein zuneh­mender Sauer­stoff­mangel im Spei­chel dafür verant­wort­lich. Je mehr Sie tags­über reden, desto dicker wird Ihr Spei­chel, was dann zu einem schlechten Atem führt.

Der Gang zum Zahnarzt

Zahnerkran­kungen wie Karies oder eine Zahn­fleisch­ent­zün­dung können eben­falls zu Mund­ge­ruch führen, genauso wie Infek­tionen im Nasen-Rachen-Trakt. Weitere Ursa­chen für schlechten Atem können auch allge­meine Erkran­kungen wie zum Beispiel Entzün­dungen in Spei­se­röhre, Magen und Darm, Erkran­kungen der Nieren und der Leber oder Diabetis sein.

Wenn Sie trotz einer gründ­li­chen Mund­hy­giene dauer­haft unter Mund­ge­ruch leiden, sollten Sie unbe­dingt Ihrem Zahn­arzt einen Besuch abstatten. Dieser kann Ihre Zähne und Ihr Zahn­fleisch unter­su­chen und die Ursache für den schlechten Atem fest­stellen. Nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf und verein­baren Sie einen Termin.

Mehr aus unserem Blog

Warum das Reinigen der Zahnzwischenräume so wichtig ist

Nach dem Essen: Zähne­putzen nicht vergessen! Das lernt schon jedes Kind. Dass aber auch das Reinigen der Zahn­zwi­schen­räume zur Zahn­pflege gehört, wird oft über­sehen. Warum sind denn eigent­lich Zahn­seide und Co. so wichtig?

lesen

Wann und wo wächst der erste Zahn?

Ein strah­lendes Lächeln beginnt mit dem ersten Zahn und ist das Ergebnis eines länger währenden Prozesses – des Zahnens. Wann beginnt dieser Prozess und welchen Zahn sieht man zuerst?

lesen

Die häufigsten Irrtümer in der Zahn- und Mundgesundheit

Schöne und gesunde Zähne sind wichtig – deshalb hören wir von vielen Seiten verschie­dene Volks­weis­heiten und Ratschläge, wie wir unsere Zahn­ge­sund­heit erhalten können. Doch Vorsicht: Einige davon entpuppen sich als fatale Irrtümer.

lesen

Alle Blog-Artikel